Hohe Leistungsfähigkeit durch zweitgrößtes Transportnetz

Vodafone Deutschland begreift den Telekommunikationssektor als Schlüsselbranche für die ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung. Als erstes integriertes Kommunikationsunternehmen in Deutschland kann Vodafone noch mehr komplexe Dienstleistungen für eine zukunftsfähige Gesellschaft anbieten. So haben wir die Bereiche Mobilfunk, Festnetz, Datendienste und Breitband-Internet unter einem Dach vereint - und damit frühzeitig auf die Entwicklung reagiert, dass mit zunehmender Leistungsfähigkeit der Netze die Bereiche Telefonie, Internet, TV und Datendienste immer mehr zusammenwachsen.

Mit 58.000 km Länge betreibt Vodafone das zweitgrößte Glasfasernetz in Deutschland. Über dieses Glasfasernetz werden Sprach- und Datendienste im Festnetz und im Mobilfunknetz transportiert. Diese Netze sind direkt mit anderen europäischen Ländern und mit Übersee verbunden.

Diese Netzelemente des Fest- und Mobilfunknetzes sind über das Glasfasernetz direkt mit mehreren anderen Netzelementen verbunden. Dadurch können hohen Verkehrslasten bewältigt werden und Umleitungen bei Streckenausfällen leicht eingerichtet werden. Sprach- und Daten-Verkehr kann so auf kürzestem Wege zu seinem Zielort geführt werden und das 58.000 km lange Glasfasernetz bietet genügend Umleitungen. Aufgrund dieser Netz-Architektur und der Größe des Netzes kann Vodafone Deutschland seinen Kunden eine hohe Qualität und hohe Verfügbarkeit der Dienste zusichern.

Das Zugangsnetz des Festnetzes verläuft von unseren Kunden zu unserem Technikstandort und weiter über das Glasfasernetz an das Kernnetz (Festnetz-Backbone). Mit der TAE-Dose in der Wand ist das Kundenendgerät verbunden, beispielsweise eine Telefonanlage.

Ein Anschlussbereich umfasst typischerweise in der Stadt zwischen 1.000 und 10.000 Haushalten, und auf dem Land zwischen 500 und 1.000 Haushalten.

Das Zugangsnetz des Mobilfunknetzes besteht aus den Antennenstandorten und deren Anbindung an den nächsten Technikstandort. Mehrere Antennenstandorte sind per Funk oder Kabel an einen Technik-Standort angebunden. Diese Technik-Standorte sind über das Glasfasernetz mit Technik-Standorten des Kernnetzes (Mobilfunk-Backbone) verbunden. Die Antennenstandorte werden auch als Basisstationen bezeichnet. Diese erzeugen Funkzellen, die das gesamte Bundesgebiet wabenartig abdecken. Als Funkzelle bezeichnet man das Gebiet, in dem die Basisstation mit dem Endgerät (Handy, Datenstick, Netbook) kommuniziert.