Mit mehr als 23.000 Antennenstandorten erreicht das Mobilfunknetz von Vodafone Deutschland nahezu 100 Prozent der deutschen Bevölkerung, die mit GSM-fähigen Mobiltelefonen telefonieren und Daten austauschen. GSM ist der zur Zeit meist verbreitete Standard für digitale Mobilfunknetze. Er war der Nachfolger der analogen Telefonnetze und gehört zur sogenannten zweiten Generation "2G". Unter den Mobiltelefonierenden, die den neueren Standard UMTS nutzen, können 82 Prozent der deutschen Wohnbevölkerung über das Mobilfunknetz von Vodafone Deutschland versorgt werden. UMTS gehört der sogenannten dritten Generation im Mobilfunk an und kann Daten deutlich schneller als die Technologie GSM übertragen.
Kontinuierliche Entwicklungen, zahlreiche Patente sowie Investitionen in neue Produkte, Services und das moderne Netz haben Vodafone zum Innovationsführer im deutschen Telekommunikationsmarkt werden lassen. Im Juli 2011 untersuchte die Stiftung Warentest die Netze aller vier deutschen Netzbetreiber und zeichnete das Netz von Vodafone mit dem Qualitätsurteil "Gut (2,4)" aus.
Vodafone bietet 82 Prozent der deutschen Wohnbevölkerung eine Datenübertragung über HSDPA (High Speed Download) und HSUPA (Upload Packet Access). Beide Technologien erreichen Hochgeschwindigkeiten, jeweils beim herauf- und herunterladen von Daten über UMTS.
Neue Funktechnologie für den ländlichen Raum
Als erster Netzbetreiber hat Vodafone Deutschland mit dem LTE-Ausbau bereits im 4. Quartal letzten Jahres in bundesweit in bisher unterversorgten ländlichen Regionen begonnen und bietet seinen Kunden seit Dezember 2010 LTE-Tarife und LTE-Hardware an. Schon heute kann Vodafone deutschlandweit rund acht Millionen Haushalte in mehreren Tausend Orten und Gemeinden mit der neuen Mobilfunkgeneration versorgen. Wöchentlich kommen zahlreiche neu versorgte Orte und Gemeinden hinzu und in den nächsten Monaten sollen die weißen Flecken auf der Internet-Landkarte verschwunden sein.
Mit den neuen Frequenzblöcken im Bereich des 2000er Bandes baut Vodafone seine bestehende starke Position bei UMTS aus. Bereits kurzfristig kann durch die Ersteigerung dieser Frequenzen die Kapazität um rund 50 Prozent erhöht werden. Damit kann Vodafone Deutschland den erhöhten Bedarf der Kunden an mobilen Datenservices auf dem hohen Vodafone-Qualitätsniveau garantieren und weiterentwickeln. Im Band der so genannten Digitalen Dividende hat Vodafone Deutschland sich zwei Frequenzblöcke gesichert und wird in den kommenden Monaten die Auktionsauflagen erfüllen und die nicht versorgten Regionen mit schnellem Internet über Funk erschließen. Mit den ersteigerten 20 MHz im gepaarten 2,6 GHz-Band garantiert Vodafone Spitzengeschwindigkeiten bei der Zukunftstechnologie LTE in den Städten. Weitere 25 MHz ungepaartes Spektrum im 2,6 GHz-Band bieten darüber hinaus zusätzliche Kapazitätsreserven für das erwartete Wachstum der Zukunft. Überall dort, wo aktuell noch keine Versorgung mit HSDPA und HSUPA gegeben ist, wird EDGE angeboten.
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