Schnelle Datenautobahnen sind in der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts die wichtigste Lebensader. Mit 58.000 Kilometern Länge bietet Vodafone seinen Kunden das zweitgrößte Glasfasernetz in Deutschland und erreicht damit 70 Prozent aller deutschen Haushalte in mehr als 1.000 Ortsnetzen.
Seit Januar dieses Jahres baut Vodafone nun stufenweise Teile seines Glasfasernetzes zu einem Hochgeschwindigkeits-Netz auf VDSL-Basis aus. VDSL ("Very Highspeed Digital Subscriber Line") bietet im Gegensatz zur DSL-Verbindung deutlich höhere Download-Geschwindigkeiten. Während ein Nutzer mit DSL eine Bandbreite von bis zu 16 Megabits erreicht bietet VDSL Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit. Dadurch verkürzen sich nicht nur lange Ladezeiten - zum Beispiel beim Streaming - auch umfangreichere Multimedia-Angebote wie zum Beispiel Videos können dadurch besser genutzt werden.
Bis zum Spätsommer dieses Jahres stattet Vodafone 750 Ortsnetze im Nahbereich mit der Technik für VDSL aus. Damit können etwa 10 Prozent, das sind rund vier Millionen aller deutschen Haushalte, erreicht werden. Heilbronn und Würzburg hat Vodafone bereits komplett über eigene Infrastruktur für Hochgeschwindigkeitszugänge erschlossen. Zugleich ermöglicht der Kommunikationskonzern für über acht Millionen Haushalte einen Vodafone VDSL-Zugang über das vorhandene Hochgeschwindigkeits-Netz der Deutschen Telekom (VDSL-Bitstream).
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