Glossar: Stichworte und Fachbegriffe von A bis Z

Stichworte & Fachbegriffe von A bis Z - Damit Sie immer genau wissen, um was es geht, haben wir zum Thema Innovation ein alphabetisches Glossar mit den wichtigsten Stichworten und Fachbegriffen für Sie zusammengestellt.


Applet
s. Widget

Bandbreite
s. Datenrate

Bluetooth
Bluetooth ist eine 1998 entwickelte Kurzstreckenfunktechnik, die zum Beispiel die drahtlose Verbindung von Freisprecheinrichtungen und Handys ermöglicht oder mobile Endgeräte mit dem PC verbindet. So können beispielsweise Termine synchronisiert oder Bilder und Videos zwischen den Geräten ausgetauscht werden. Der von Bluetooth verwendete Frequenzbereich liegt zwischen 2400-2480 MHz.

Cell-ID-Verfahren
Das Cell-ID-Verfahren ist ein System zur Positionsbestimmung von Mobilfunkteilnehmern. Dabei dir die Funkzellennummer (Cell-ID) ermittelt und nach ihrer Position im Wabenplan des Mobilfunknetzes in geografische Koordinaten umgerechnet. Die Genauigkeit des Cell-ID-Verfahrens hängt von der Struktur des Mobilfunknetzes ab. Je kleiner die Funkzellen sind, desto genauer ist das Ergebnis der Teilnehmerlokalisierung. Zum Einsatz kommt das Cell-ID-Verfahren beispielsweise bei der Lokalisierungsfunktion der neuesten Software-Version des Vodafone Navigators.

Cloud-Computing
Eine Cloud ist en virtuelles Rechenzentrum. Die gesamte IT-Infrastruktur - Rechenkapazität, unbegrenzter Datenspeicher, Software und die Telefonanlage - stehen nicht mehr im Gebäude des Unternehmens, sondern befinden sich im Vodafone-Netz. Das Unternehmen nutzt die angebotenen Dienste nach Bedarf. Jeder Arbeitsplatz ist schnell und sicher per Festnetz, Mobilfunk und Internet über das Vodafone-Netz mit der Cloud verbunden, aus der die Anwendungen starten. Alle Mitarbeiter weltweit können per Passwort gleichzeitig auf die Daten zugreifen.

Connected Home
Mit Connected Home bietet Vodafone einen Service, der netzwerkfähige Geräte eines Haushalts miteinander verbindet. Voraussetzung dafür ist, dass die Geräte für den Standard DLNA (Digital Living Network Alliance) zertifiziert sind. Die Vodafone EasyBox als Herzstück stellt ein Zuhause-Netzwerk bereit, in dem sich diese Geräte über WLAN per Knopfdruck miteinander vernetzen und Daten unter einander austauschen können. Dazu gehören auch persönliche Fotos, Videos und Musik, die auf einer externen Festplatte gespeichert sind. Diese wird an die EasyBox über USB angeschlossen und so dem Netzwerk zur Verfügung gestellt.

Datenrate
Als Datenrate oder Datenübertragungsrate bezeichnet man die Menge digitaler Daten, die innerhalb einer bestimmten Zeit über einen bestimmten Kanal übertragen werden. Sie wird durch das Zählen von Dateneinheiten pro Zeiteinheit gemessen und in Bit pro Sekunde (Bit/s) für geringe Geschwindigkeiten oder Megabit pro Sekunde (Mbit/s) für schnelle Technologien wie HSPA und LTE angeben.

Digital Living Network Alliance (DLNA)
Die Digital Living Network Alliance (DLNA) ist eine internationale Vereinigung von Herstellern mit dem Ziel, Computer, Unterhaltungselektronik und Mobiltelefone in einem Heimnetzwerk miteinander zu verbinden. Einzelne Geräte können mehrere Funktionen übernehmen. Ein PC kann Server, Player, Renderer und Controller sein: Der Server stellt Medien für andere Geräte bereit. Der Player spielt Medien von anderen Geräten ab. Der Controller gibt einem anderen Gerät die Anweisung, Medien einer bestimmten Quelle abzuspielen. Der Renderer spielt Medien ab, wenn ein anderes Gerät ihn dazu veranlasst.

Digitale Dividende
Der Begriff Digitale Dividende bezeichnet die Funkfrequenzen, die durch die Umstellung von analogem auf digitales Fernsehen frei geworden sind. Sie wurden im Juni 2010 zu gleichen Teilen an Deutsche Telekom, Telefonica O2 und Vodafone versteigert - auch um auch die Bevölkerung in weniger besiedelten, ländlichen Gebieten an die Breitband-Autobahn anzuschließen ("Schnelles Internet für alle"). Diese Frequenzen liegen im Bereich 790 bis 862 MHz.

DNS-Sperre
Bei Eingabe einer Internetadresse wird diese Anfrage an den Domain Name Server (DNS) weitergeleitet. Dieser wandelt die Adresse in eine Zahlenkolonne (z.B. 123.45.67.89), die IP-Adresse, um. Im Falle einer DNS-Sperre, wenn beispielsweise der Zugriff auf pornografische Seiten verboten werden soll, wird für die jeweilige Internetseite der Nummerneintrag auf dem DNS geändert und die Seite wird nicht mehr angezeigt.

EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution)
EDGE ist eine Technologie zur Erhöhung der Datenrate in GSM-Mobilfunknetzen. Bei Vodafone Deutschland wurde sie anfangs in Regionen eingeführt, in denen keine UMTS-Versorgung zur Verfügung stand. Damit konnten hier Download-Geschwindigkeiten von 220 kBit/s erreicht werden. Später wurde EDGE auch in Städten mit UMTS-Ausbau nachgerüstet.

Femtozelle
Die Forschung zur Femtozelle begann bereits vor einigen Jahren. Femto heißt im skandinavischen ein Billiardstel und wurde deshalb als Name für die kleinste Funkzelle gewählt. Die Femtozelle stellt ein Breitbandsignal für das Smartphone her. Die Sicherheit der Zelle wurde in mehrstufigen Audits und Penetrationstests verschiedener Dienstleister getestet.

Fixed Mobile Convergence (FMC)
Fixed Mobile Convergence ist eine Technologie, die Fest- und Mobilfunknetze zusammenführt. Technisch werden dabei sowohl der Sprach- als auch der Datenverkehr in ein Netz integriert.

Frequenz
Die Frequenz bezeichnet die Häufigkeit eines sich regelmäßig wiederholenden Vorgangs. In der Physik wird die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde mit der Maßeinheit (Hz) gemessen. Die begehrten Frequenzen in der letzten Frequenzversteigerung rund um 800 MHz schwingen 800 Millionen Mal pro Sekunde. Da die Reichweite elektromagnetischer Wellen mit sinkender Frequenz steigt, haben die Frequenzen bei 800 MHz eine größere Reichweite als die des 2.100 MHz Bereichs im UMTS-Funknetz.

Funkzelle
Das Vodafone-Netz ist ein Kleinzellen-Netz. Es besteht aus mehreren Tausend miteinander verbundenen Funkzellen. Jede Zelle wird von einer eigenen Sende- und Empfangsanlage, der Basisstation, versorgt. Die Abstände zwischen den Basisstationen sind abhängig von der Beschaffung der Erdoberfläche und der Bebauung. Wie engmaschig das Netz geplant wird, hängt auch vom zu erwartenden Gesprächs- und Datenaufkommen ab. Jede Basisstation verfügt über eine Funkausrüstung und eine Antennenanlage. GSM-Anlagen haben eine Sendeleistung von 50 Watt, UMTS-Anlagen eine Leistung von 20 Watt.

Glasfaserkabel
Glasfaserkabel sind Lichtwellenleiter zur Übertragung von Daten. Elektrische Signale werden von einer Leucht- oder Laserdiode in Lichtimpulse umgewandelt. Diese fließen durch die Leitung zum Empfänger, einer Fotozelle, die das Signal wieder in elektrische Impulse verwandelt. Der Empfangscomputer interpretiert diese wieder als Daten. Im Vergleich zu herkömmlichen Kupferkabeln benötigen Lichtwellenleiter kaum Verstärkeranlagen, da sie keinen elektrischen Widerstand besitzen und nur eine geringe Dämpfung aufweisen, die Daten also relativ verlustfrei transportieren. Darum eignen sie sich auch als Tiefseekabel.

GPRS (General Packet Radio Service)
Der Einsatz von GPRS erweitert die Möglichkeiten des GSM-Standards für die mobile Datenübertragung. Daten werden hier nicht in fest geschalteten Verbindungen (wie im klassischen Telefonnetz) übertragen, sondern ähnlich der Übertragung im Internet in kleinen Datenpaketen.

GSM (Global System for Mobile Communication)
Momentan ist GSM der weltweit am meisten genutzte Mobilfunkstandard. Bei GSM werden Sprache und Daten als digitales Signal, d. h. ähnlich einem PC als logische Folge von Nullen und Einsen übertragen. Dieses Verfahren bietet eine hohe Sprachqualität bei gleichzeitig geringer Störanfälligkeit. Mit einer Datenrate von 9,6 kBit/s wurde der Standard der zweiten Generation hauptsächlich für Telefonie und SMS-Versand eingesetzt. Das Vodafone-Netz nutzt GSM in zwei Frequenzbereichen: GSM 900 (890 - 960 MHz), GSM 1800 (1725 - 1876 MHz).

HSPA (High Speed Packet Access)
HSDPA (High Speed Downlink Packet Access)
HSUPA (High Speed Uplink Packet Access)

HSPA (Vodafone UMTS Broadband) ist eine effiziente Technologie zur Beschleunigung der Datenübertragung in UMTS-Netzen. Mit ihrem Einsatz werden Hochgeschwindigkeiten beim Herauf- (HSUPA) und Herunterladen (HSDPA) von Daten erreicht, die sonst nur über drahtgebundene DSL-Verbindungen möglich sind.

Location Based Services
Location Based Services sind ortsbezogene Informationsdienste. Passend zum aktuellen Aufenthaltsort eines Handy- oder Smartphonenutzers liefern sie beispielsweise Informationen über nahe gelegene Restaurants oder Hotels. Location Based Services sind möglich, weil sich der Aufenthalt eines Mobilfunknutzers innerhalb des Netzes oder mit Hilfe von GPS bestimmen lässt.

Lokalisierung
s. Cell-ID-Verfahren

LTE (Long Term Evolution)
Nach der erfolgreichen Frequenzauktion um die Digitale Dividende rüstet Vodafone Deutschland sein Netz auf die vierte Generation der Mobilfunktechnik um: LTE. Dank dieser neuen Technologie wird in naher Zukunft auch die Bevölkerung im ländlichen Raum Zugang zu schnellem Internet erhalten. LTE kann aber nicht nur in den Frequenzbereichen der Digitalen Dividende (790 bis 862 MHz) eingesetzt werden, sondern auch im UMTS-Erweiterungsband zwischen 2500 und 2690 MHz. Die neue Technologie ist in ihrer Frequenznutzung sehr flexibel, da LTE-Funkzellen unterschiedliche Bandbreiten nutzen können. Bei Downloadraten von bis zu 100 MBit/Sekunde kann LTE sogar mobiles hochauflösendes Fernsehen (HDTV) übertragen. Erste LTE-Endgeräte sind bereits auf dem Markt.

Mobiles Internet
Mit dem mobilen Internet wird das World Wide Web auf Handys und Smartphones verfügbar.
Das mobile Breitband-Internet, das beispielsweise mit der vierten Mobilfunkgeneration LTE in ländlichen Gebieten eingeführt wird, ist genauso schnell, sicher und leistungsstark wie der herkömmliche Internet-Kabelanschluss. Mobiles Surfen ist übrigens schon seit der Einführung von UMTS und HSDPA im Vodafone-Netz möglich: mit bis zu 7,2 Mbit/s beim Herunterladen (Downlink) und bis zu 1,45 Mbit/s beim Heraufladen (Uplink) von Daten.

mpass
mpass ist das mobile Bezahlsystem von Vodafone fürs Internet. Nachdem der Kunde die Bezahlmethode im Online-Shop ausgewählt hat, gibt er seine Handynummer und die selbstgewählte mpass-PIN ein. mpass sendet ihm eine SMS aufs Handy mit den Details des Einkaufs, die der Kunde ebenfalls per SMS mit "Ja" bestätigt. Erst dann wird der Kaufpreis per Lastschrift von dem Konto gebucht, das bei seinem Mobilfunkanbieter hinterlegt ist. Dieses Verfahren ist besonders sicher, weil während des Kaufs keine sensiblen Daten wie Konto- oder Kreditkartennummern eingegeben werden müssen. Zukünftig wird die Option auch für den Verkauf eines Vodafone-Produkts möglich.

Near Field Communication
Near Field Communication (NFC) ist ein Übertragungsstandard, der auf der Radio Frequency Identification (RFID) basiert. Diese Technik ermöglicht die digitale Erfassung von Gegenständen oder Lebewesen und bald auch die Bezahlfunktion auf dem Handy. Auf dem Chip sind alle für eine Anwendung erforderlichen Daten - Informationen für einen Bezahlvorgang oder Mitarbeiterdaten - meist verschlüsselt gespeichert. Auch der neue Personalausweis hat einen NFC-Chip mit allen Ausweisdaten. Chip und Lesegerät können nur miteinander kommunizieren und Daten austauschen, wenn sie weniger als 50 Zentimeter von einander entfernt sind. Die Energie für die Übertragung kommt vom elektromagnetischen Feld des Lesegeräts.

Next Generation Access (NGA)
Die Netze der nächsten Generation (NGA = Next Generation Access) umfassen einen breitbandigen Internetzugang und ermöglichen Internetnutzern, mit bis zu 50 Megabit pro Sekunde schnell im World Wide Web zu surfen oder große Datenpakete herunterzuladen. Auch Vodafone Deutschland arbeitet aktiv an der Realisierung von NGA für Mobilfunk und Festnetz.

RAM (Rate Adaptive Mode)
s. Variable Bandbreite

RCS-e
RCS-e steht für Rich Communication Suite enhanced. Der Kommunikationsstandard wurde vom Branchenverband GSMA entwickelt und wird weltweit von Mobilfunknetzbetreibern eingeführt. Der Dienst kann per App heruntergeladen werden. Auf einigen Smartphones, wie dem Samsung Galaxy S2, ist er bereits vorinstalliert.

Roaming
Die Möglichkeit, in einem anderen Mobilfunknetz zu telefonieren als in seinem "Heimnetz" - also dem Netz des Betreibers, mit dem ein Mobilfunk-Teilnehmer seinen Vertrag abgeschlossen hat -  wird als Roaming (="Herumschweifen") bezeichnet. Roaming tritt beispielsweise ein, wenn die Kunden im Ausland mobil telefonieren und surfen. Vodafone-Kunden sind auf allen Kontinenten unter ihrer Rufnummer erreichbar, denn die Vodafone-Karte kann auch in ausländischen GSM/UMTS-Netzen genutzt werden. Einzige Voraussetzung ist, dass Vodafone mit den jeweiligen Betreibern Roaming-Abkommen abgeschlossen hat.

Smart Meter
Smart Meter oder intelligente Messgeräte sind Teil des modernen Verbrauchsmanagements im Energiesektor. Die digitalen Zähler zeigen beispielsweise an, wie viel Strom der Staubsauger gerade benötigt. Mit diesem Wissen können Konsumenten Geräte identifizieren, die besonders viel Strom verbrauchen und überprüfen, was es bringt, Geräte im Stand-by-Modus auszuschalten. Mit Smart Metern können Konsumenten ihre Energienutzung bewusst und effektiv beeinflussen. Die Auswirkungen eines geänderten Verbrauchsverhaltens werden sofort sichtbar.

Timeshift
Die Timeshift-Funktion ermöglicht bei vielen Sendern das zeitversetzte Fernsehen. Laufende Sendungen können wie beim Abspielen einer DVD per Knopfdruck anghalten und bis zu 90 Minuten später fortgesetzt werden. Beim Einschalten des Programms wird der aktuelle Beitrag lokal im Timeshift-Speicher aufgezeichnet. Die gespeicherte Sendung lässt sich vor- und zurückspulen. Beim Unschalten auf ein anderes Programm wird der Speicher gelöscht.

U-Bahn-Versorgung
Unterwegs zu einem Handy in der U-Bahn reist das Signal zunächst zum zentralen Betriebsraum, wo der Angerufene geortet wird. Als optisches Signal wird es durch Glasfaserkabelkabel zu einem Verstärker in den Bahnhöfen geschickt und dort in ein Hochfrequenzsignal zurückgewandelt. Weil die Tunnelstruktur die Ausbreitung des Signals beeinflusst, wird gezielt an jedem Tunnelende eine Antenne platziert. Ihre Funkwellen überlappen sich in der Mitte, so werden Funklöcher vermieden. In längeren Tunnels kommt eine Antenne mit Verstärker in der Mitte dazu, die das Signal auf verlustarmem Weg via Glasfaserkabel erhält.

UMTS (Universal Mobile Telecommunication System)
UMTS ist der Mobilfunkstandard der so genannten dritten Generation. Mit seiner Einführung wurde es erstmalig möglich, vielfältige Anwendungen und Dienste mobil zu nutzen. Dazu zählt beispielsweise ein leistungsfähiger mobiler Zugang zum Internet, Mobile TV und Videotelefonie auf dem Handy, UMTS hat über die Erweiterung HSDPA eine Datenübertragungsrate von bis zu 14,4 MBit/s und verwendet Frequenzen im Bereich von 1900 - 2170 MHz. UMTS-Netze verfügen über eine kleinzellige Struktur.

Variable Bandbreite
Mit der Rate Adaptive Mode (RAM) wird der Internetanschluss dynamischer. Und da variable Bandbreiten meist eine höhere Datenrate erlauben als feste Bandbreiten, auch schneller. Statt den Anschluss auf einen festen Wert zu drosseln, wird für jede Geschwindigkeit ein flexibler Bandbreitenkorridor definiert. Für RAM 2000 liegt er zwischen 384 und 2.000 kBit/s, für RAM 6000 zwischen 2.000 und 6.000 kBit/s. RAM stellt den Anschluss bei jeder Synchronisation automatisch auf die höchstmögliche Bandbreite ein. Die Übertragungsgeschwindigkeit kann mit dieser Technik teilweise sogar verdoppelt werden.

VDSL (Very Highspeed Digital Subscriber Line)
VDSL ist eine DSL-Technologie, die sich vom klassischen DSL durch deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten unterscheidet. Mit VDSL können Vodafone-Kunden eine Übertragungsrate von maximal 50 MBit/s beim Herunterladen (Downlink) und 10 MBit/s beim Heraufladen (Uplink) von Daten erreichen. Zum Vergleich: Ein DSL-Anschluss ermöglicht für den Endkunden aktuell eine Bandbreite von bis zu 16 MBit/s im Downlink. Durch die größere Bandbreite können, je nach aktuellem Inhalt, die Ladezeiten zum Beispiel für das Streaming erheblich verkürzt und umfangreiche Multimedia-Angebote wie hochauflösende Fotos und Videos fehlerfrei genutzt werden.

Vectoring
Vectoring ist eine Erweiterung der VDSL-Übertragungstechnik, die unerwünschtes Übersprechen zwischen benachbarten Teilnehmeranschlussleitungen verringert. Die Übertragungsraten in Kupferkabeln, die ursprünglich für Telefonie gelegt wurden, werden deutlich gesteigert. Theoretisch sind bis zu 100 Mbit/s beim Download und 40 Mbit/s beim Upload möglich.

W-LAN
Das wireless local area network ist ein drahtloses lokales Netzwerk, dessen Infrastruktur im Aufbau dem Mobilfunknetz ähnelt. Ein drahtloser Router oder ein Access Point übernimmt die Koordination aller anderen Netzknoten (Clients). Dieser sendet in einstellbaren Intervallen - üblicherweise zehnmal pro Sekunde - kleine Datenpakete, sogenannte "Beacons" (engl. "Leuchtfeuer"), an alle Stationen im Empfangsbereich. Die Beacons enthalten u. a. Informationen zum Netzwerknamen und zur Art der Verschlüsselung. Ihr ständiger Versand erleichtert den Verbindungsaufbau und ermöglicht die Überwachung der Empfangsqualität.

Widget
Ein Widget, Applet oder eine Minianwendung ist ein kleines Computerprogramm, das nicht als eigenständige Anwendung betrieben, sondern in eine grafische Benutzeroberfläche oder Webseite eingebunden wird. Meist handelt es sich um Hilfs- oder Dienstprogramme. Eine Programmierschnittstelle stellt die Grundfunktionen und Ressourcen des Widgets bereit und beschränkt seine Möglichkeiten. Widgets als Webanwendungen blenden Informationen aus anderen Quellen ein (Syndikation). Diese Arten von Widgets haben mit zur Verbreitung von User Generated Content und Web-2.0-Anwendungen beigetragen.






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