Unabhängige Kontrolle der Grenzwerteinhaltung

Regelmäßige Messungen schaffen Transparenz

Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (Bundesnetzagentur - BNetzA) prüft die Einhaltung der Grenzwerte für elektromagnetische Felder. Dies geschieht sowohl vor Inbetriebnahme einer Basisstation, bei der Erteilung einer Standortbescheinigung als auch stichprobenartig und unangemeldet während des Betriebs.

 


Messwagen

In drei Messaktionen in den Jahren 1992, 1996/1997 und 1999/2000 wurde an insgesamt über 3.600 Messorten in Deutschland die Stärke elektromagnetischer Felder bestimmt. Ab 2001 wurden diese Messaktionen durch jährliche Messreihen abgelöst. So hat die Behörde mittlerweile an mehr als 6.000 Orten Messungen durchgeführt. Der Vergleich mit den Grenzwerten zeigt: An allen Orten werden die Grenzwerte um ein Vielfaches unterschritten.
Die Ergebnisse dieser Messungen sind im Internetangebot der BNetzA (Link hierzu siehe unter "Weitere Informationen") abrufbar. Dort sind die Messergebnisse der mehr als 6.000 Messorte auch für Bürger ohne Fachkenntnisse leicht verständlich aufbereitet. Die Ergebnisse der Messungen sind Teil der Standortdatenbank, in der die BNetzA über die Standorte und technischen Daten von Sendeanlagen des Mobilfunks informiert.

In mehreren Bundesländern wurden unabhängige Messkampagnen durchgeführt, in anderen sind sie in Planung. Weitere Informationen finden Sie im Internet-Angebot des jeweiligen Bundeslandes:

  • Baden-Württemberg
  • Schleswig-Holstein
  • Bayern
  • Saarland
  • Nordrhein-Westfalen
  • Hamburg

In enger Abstimmung mit den jeweiligen regionalen Vertretern der Kommunen hat der TÜV Nord im Auftrag des Informationszentrums Mobilfunk (IZMF) Messungen in verschiedenen Bundesländern (z.B. Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen) durchgeführt.

Aus den bisher durchgeführten Messungen wird deutlich, dass die Stärke des elektromagnetischen Feldes rund um eine Basisstation nicht überall gleich ist. Bedingt durch ihre Richtcharakteristik ist die Intensität der Felder direkt unter einer Sendeanlage sehr gering. Deshalb bestätigen Messungen in Gebäuden, auf denen eine Antenne montiert ist, immer wieder, dass dort die Felder lediglich wenige Tausendstel des zulässigen Grenzwertes stark sind.




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