Leistungsdaten

Informationen zur Art und zu den wichtigsten technischen Leistungsdaten der angebotenen Telekommunikationsdienste

Notdienste
Vodafone stellt den Zugang zu Notdiensten entsprechend den gesetzlichen Anforderungen bereit. Voraussetzung ist ein technisch verwendbares Mobiltelefon, eine gültige SIM-Karte und die Verfügbarkeit eines Mobilfunknetzes.

Einschränkungen im Hinblick auf den Zugang zu und die Nutzung von Diensten und Anwendungen

IP-Adressen
IP-Adressen ermöglichen die eindeutige Bezeichnung eines Computers, eines Mobiltelefons oder eines Tablet-PCs innerhalb eines Netzwerkes (z.B. dem Internet). Bei IP- Adressen wird zwischen öffentlichen und privaten Adressen unterschieden. Öffentliche IP-Adressen sind global eindeutig und im Internet erreichbar. Private IP-Adressen werden hingegen für Netzwerke verwendet, die keine direkte Verbindung zum Internet haben müssen. Da öffentliche IP-Adressen derzeit ein knappes Gut sind, verwendet Vodafone bei den in dieser Preisliste aufgeführten Produkten netzintern standardmäßig private IP-Adressen für seine Kunden. Durch die Verwendung privater IP-Adressen lässt sich eine öffentliche IP-Adresse mehrfach verwenden. Kunden kann aber kostenpflichtig eine öffentliche IP-Adresse zur Verfügung gestellt werden. Ein Serverbetrieb ist im Vodafone Mobilfunknetz auch mit dieser Adresse nicht möglich.

Eine private IP-Adresse ist für den Kunden normalerweise nicht mit Einschränkungen verbunden. Sie erhöht im Gegenteil sogar die Sicherheit, weil der direkte Zugriff von außen aus dem Internet unterbunden wird. Allerdings lassen sich einige wenige Anwendungen (z. B. einige sog. Filesharing-Programme) nicht mit privaten IP-Adressen verwenden.

Drosselung der Bandbreite
In einigen Mobilfunkdatentarifen erhält der Kunde ein bestimmtes Datenvolumen pro Abrechnungszeitraum mit der jeweils vereinbarten Bandbreite, also einer bestimmten maximalen Übertragungskapazität, zur Verfügung gestellt. Nachdem das Datenvolumen aufgebraucht worden ist, wird die verfügbare Bandbreite auf eine geringere Übertragungsgeschwindigkeit gedrosselt. Details können den Konditionen des jeweiligen Tarifs entnommen werden.

PEP-Server
Vodafone setzt wie alle Mobilfunknetzbetreiber einen sog. Performance Enhancement Proxy (PEP)-Server ein. Der PEP-Server ist ein Netzelement, das den mobilen Internet-Datenverkehr regelt. Er ermöglicht beispielsweise Smartphone-Nutzern und den Nutzern von Surf-Sticks, die Datenübertragung zu optimieren. So werden in erster Linie Bild- und Videodateien komprimiert, um ein schnelleres Surfen zu ermöglichen und die genutzte Bandbreite zu reduzieren. Gleichzeitig reduzieren sich in Abhängigkeit vom gebuchten Tarif die Kosten des Kunden. Die übertragenen Inhalte werden durch den PEP nicht verändert. Der PEP-Server reduziert aber die Auflösung von Bildern und Videos, die von manchen Nutzern deshalb als qualitativ schlechter empfunden werden. Vodafone bietet seinen Kunden an, die Nutzung des PEP abzustellen. Mehr dazu erfahren Kunden bei der Kundenbetreuung. Auf der Internetseite performance.vodafone.de aus dem Vodafone-Netz oder mit dem Vodafone Performance Manager können Kunden die Einstellungen zum PEP-Server selbst vornehmen.

Nutzungsbeschränkungen bei Internettelefonie, Instant Messaging, Tethering und Peer-to-Peer-Verbindungen
In einigen Mobilfunkdatentarifen ist den Kunden die Nutzung bestimmter Dienste und Internetanwendungen untersagt. Dies gilt je nach Tarif für Voice-Over-IP (Internettelefonie), Instant Messaging, Tethering (Nutzung der Handy-/Smartphone-Datenverbindung durch ein anderes Endgerät) oder Dienste, die Peer-to-Peer-Verbindungen (Rechner zu Rechner-Verbindungen) verwenden. In nahezu allen aktuellen Tarifen ist es dem Kunden möglich, Optionen zu ihrem Tarif hinzuzubuchen, die die Nutzung dieser Dienste und Anwendungen gestatten. Teilweise sind diese Tarifoptionen kostenpflichtig. Details können den Konditionen des jeweiligen Tarifs entnommen werden.

Dienstequalität - Bandbreiten im Vodafone-Mobilfunknetz
Vodafone führt regelmäßig bundesweite Qualitätskontrollen des Mobilfunknetzes durch, um seinen Kunden das bestmögliche Netz bereitstellen zu können. In Mobilfunkzellen teilen sich die Nutzer beim Datendownload die verfügbare Bandbreite (so genanntes shared medium). Die bei der Nutzung von Mobilfunknetzen erzielte Datenrate ist von einer Fülle von verschiedenen Faktoren abhängig, dies sind u. a.:

  • Das genutzte Endgerät sollte die entsprechenden Mobilfunkstandards (EDGE, UMTS, HSDPA, LTE) und -datenraten unterstützen.
  • Der Kunde muss sich in einem mit dem entsprechenden Mobilfunkstandard (EDGE, UMTS, HSDPA, LTE) versorgten Gebiet befinden. Die aktuelle Versorgung kann unter www.vodafone.de/netz abgerufen werden
  • Einfluss auf die erzielte Datenrate haben außerdem der Abstand zur Sendeantenne, die topographischen Gegebenheiten und die Bebauung im jeweiligen Gebiet.
  • Innerhalb von Gebäuden können die Versorgung und/oder die Datenrate aufgrund von Abschattung eingeschränkt sein.
  • Je nach Tarif kann die im Mobilfunknetz verfügbare Maximaldatenrate auf niedrigere Geschwindigkeiten beschränkt sein.

Die durchschnittliche Dienstequalität (mittlere Datenübertragungsrate) bei Datendiensten im Vodafone Mobilfunknetz beträgt nach unabhängigen Tests Dritter (Zeitschrift Connect, Ausgabe 1/2014) bei Nutzung eines LTE-Smartphones in der Stadt und im Umland 19.754 kbit/s im Download und auf Autobahnen 12.952 kbit/s im Download.