Dialogforum

"Jugendschutz und Mobilfunk"

Im Juni 2007 trafen sich in der Düsseldorfer Zentrale mehrere Vodafone-Mitarbeiter, die direkt oder indirekt mit Jugendschutz betraut sind, mit Vertretern der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen, des Düsseldorfer Comenius-Gymnasiums, der Gifhorner Alfred-Teves-Schule sowie von handysektor.de und jugendschutz.net. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmer über Erwartungen an Vodafone und die verschiedene Jugendschutzmaßnahmen:

Erwartungen
Vodafone sollte sich in zwei Bereichen engagieren: bei technisch möglichen Nutzungsbeschränkungen für Handys und bei der Entwicklung der Medienkompetenz von Jugendlichen wie von Eltern und Pädagogen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass eine anbieterseitige Reglementierung allein noch nicht zum "mündigen" Umgang der Jugendlichen mit den Angeboten führt. Vodafone solle daher die reflektierte Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Risiken seiner Services fördern.

Maßnahmen
Die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen bei Vodafone gelten den Teilnehmern als Benchmark der Branche. Doch wünschen sie eine gebündeltere Darstellung der Sperr- und Filteroptionen sowie eine einfachere Installation der diversen Sperrmöglichkeiten. Außerdem sollte Vodafone das Thema Jugendschutz auch im User-Bereich des Internets darstellen. Für die Ansprache der Eltern müssten zudem vermehrt konventionelle Medien genutzt werden, um diese besser als bisher zu erreichen.

Ausblick
Ein gemeinsames Projekt wurde vereinbart: Die Schüler-AG "Saubere Handys" der Alfred-Teves-Schule sowie Experten von jugenschutz.net wollten den Eltern-Ratgeber von Vodafone prüfen und mit ihrem Feedback die Aktualisierung für die zweite Auflage unterstützen.

Umsetzung
Die Stärkung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen ist erklärtes Ziel der Initiative "Ein Netz für Kinder", in der sich Vodafone und Arcor engagieren. Mit der Jugendschutz-Webseite www.vodafone.de/Jugendschutz kommt Vodafone der Forderung nach einer gebündelten Darstellung der eigenen Jugendschutzmaßnahmen nach. Die bei der FSM angesiedelte Webseite www.jugend-und-handy.de ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit den technischen Möglichkeiten von Handys und den damit verbundenen potenziellen Risiken.

Die Feedbacks zum Eltern-Ratgeber wurden in der Zwischenzeit ausgewertet und sind in die Erstellung der zweiten Auflage eingeflossen.


Weitere Informationen

"Vorkommnisse nicht unter den Tisch kehren"

Interview mit Markus Bußmann, Städtisches Comenius-Gymnasium Düsseldorf, der sich für das Projekt "Jugend denkt Zukunft" engagiert, an dem auch Vodafone Deutschland teilnimmt

Hotline

Für Eltern & Kinder

Auskünfte zum Jugendschutz erhalten Eltern und Kinder bei der Hotline 22 9 88 (kostenlos aus dem deutschen Vodafone-Netz) täglich von 8 bis 20 Uhr.