Thomas Ackermann: Wegbereiter des USB-Datensticks

Thomas Ackermann

Dass Sie heute mit einem USB-Datenstick ins mobile Netz gehen können, haben Sie Thomas Ackermann zu verdanken. Als die ersten Kunden von ihren Notebooks aus ins UMTS-Netz gingen, nutzten sie PCMCIA-Karten, die damals Standard waren. Genau so wie Desktop PCs, diese hingegen tauschten Daten fast ausschließlich über USB-Anschlüsse aus. Warum eigentlich, dachte Thomas Ackermann, kann man aus den PCMCIA-Karten keinen USB-Datenstick machen, den man gleichermaßen an Notebooks wie Desktops anschließen kann? Damit machte er die mobile Datenkommunikation für eine größere Zielgruppe zugänglich.

Zusammen mit seinem Kollegen Tam Lien tüftelt Thomas Ackermann aktuell an der Zukunft des Testens. Heute bereits werden Bedientests, die früher manuell durchgeführt wurden, von Robotern erledigt. Diese Roboter kennen keinen Feierabend: Gerätetests werden rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche durchgeführt.


Thomas Ackermann und Tam Lien arbeiten aktuell an Remote Tests, die von überall aus durchgeführt werden können: Die Testumgebung steht an einem Ort, bedient werden die Geräte vom Desktop im Büro aus. Dahinter stecken clevere Technologien wie beispielsweise Bilderkennung. Die Automatisierung und der Remote Access von Tests machen es möglich, dass Vodafone Endgeräte für seine Kunden schneller und effizienter testen kann.

Thomas Ackermann kommt aus Köln und hat Nachrichtentechnik an der FH Köln Deutz studiert. Als er bei der früheren Mannesmann Mobilfunk GmbH anfing, hatte er einen Job an der frischen Luft: Er führte sogenannte "Walk-Tests" durch: Mit einem Handy und einem Laptop auf dem Rücken spazierte er tagelang durch die Düsseldorfer Altstadt, verhielt sich wie ein telefonierender Kunde und prüfte, an welchen Stellen das Netz Gespräche abbrach. Diese Nähe zum Kunden zeichnet ihn bis heute aus: Thomas Ackermann hat Spaß an der Technik, aber noch viel mehr Spaß daran, Technik anderen zu erklären.