Datenschutz - Telekommunikation Vodafone

Im Rahmen der Nutzung Ihres Internet- und Telefonanschluss verwendet Vodafone Bestandsdaten um die vereinbarten Leistungen zu erbringen und abzurechnen. Nach dem Telekommunikationsgesetz ist Vodafone verpflichtet, die Bestandsdaten vollständig mit Ablauf des auf die Vertragsbeendigung folgenden Kalenderjahres zu löschen. Verlangen handelsrechtliche Vorgaben (Handelsgesetzbuch oder Abgabenordnung) eine länger währende Speicherung der Daten sind diese bindend.

Neben den Bestandsdaten (z.B. aus dem Kundenauftrag), erhebt, verarbeitet und nutzt Vodafone auch Ihre Verkehrs- und Nutzungsdaten. Verkehrs- und Nutzungsdaten sind u.a. Daten, die z.B. bei der Telefonie oder auf andere Art über das Vodafone Mobilfunknetz anfallen (z. B. bei SMS/MMS, Datendienste, Identifikationsdaten bei der Nutzung von Telediensten). Diese Daten werden zum Aufbau und Erhalt der Mobilfunkverbindung sowie zur Erstellung der Abrechnung benötigt und werden längstens für 6 Monate nach Rechnungsversand gespeichert, verarbeitet und genutzt.

a. Weitergabe von Daten im Rahmen unserer Dienstleistung
Verkehrsdaten werden bei der Nutzung von Telekommunikationsdienstleistungen erzeugt und zu deren Durchführung benötigt. Dabei ist es erforderlich, die Verkehrsdaten an alle Telekommunikationsunternehmen weiterzugeben, die an der Telekommunikationsdienstleistung beteiligt sind. Anders kann z.B. eine Verbindung zwischen zwei Gesprächsteilnehmern in verschiedenen Netzten nicht hergestellt werden.

Ihre aktuellen Standortdaten werden im Falle von Notrufen an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Haben Sie sich bei einem Diensteanbieter angemeldet werden die Standortdaten aufgrund Ihrer Einwilligung an die gewünschten Dienstleister übermittelt.

Ihre Adresse wird zwecks Zustellung von Briefen oder Paketen an Post- oder Paketdienstleister übermittelt.

Sofern Sie am Lastschriftverfahren teilnehmen, werden Ihre Abrechnungsdaten an die an dem Verfahren beteiligten Banken übermittelt.

Vodafone beauftragt Dienstleister im Rahmen einer Auftragsdatenverarbeitung gemäß § 11 BDSG mit der Verarbeitung von Daten. Darunter fallen u.a. Rechenzentrums- sowie Callcenter-Leistungen.

b. Weitergabe von Daten an andere Stellen
Ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung oder ohne eine rechtliche Verpflichtung übermittelt Vodafone Ihre personenbezogenen Daten nicht an Dritte. Sofern Vodafone Partner bei der Datenverarbeitung unterstützt (u.a. die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung SCHUFA, Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG im Rahmen des Fraud Prevention Pool), werden diese - unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorschriften - sorgfältig mit den personenbezogenen Daten umgehen und sie weder zu eigenen Zwecken zu verwenden noch sie an Dritte weiterzugeben. Den Verbraucherservice der SCHUFA erreichen Sie schriftlich unter: SCHUFA Holding AG, Postfach 5640, 30056 Hannover oder im Internet unter http://www.schufa.de/. Die Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH & Co. KG finden Sie in der Gasstraße 18 in 22761 Hamburg - im Internet unter http://www.buergel.de/.

Erhebungen bzw. Übermittlungen persönlicher Daten an staatliche Stellen erfolgen nur im Rahmen zwingender gesetzlicher Vorschriften (u.a. Strafprozessordnung). Eine Übermittlung Ihrer Daten an Dritte findet im Übrigen ohne Ihre ausdrückliche Einwilligung nicht statt. Besteht die Notwendigkeit, dass personenbezogene Daten außerhalb Deutschlands oder des europäischen Rechtsraumes (EEA - European Economic Area) übertragen werden müssen oder dass kundenseitig Dienste im Ausland genutzt werden, wird Vodafone die Wahrung der in Deutschland bzw. der EU geltenden Datenschutzbestimmungen sicherstellen.

c. Austausch von positiven Bonitätsdaten
Auf begründete Einzelanfrage der Vodafone Kabel Deutschland übermittelt Vodafone GmbH Ihre Bonitätsdaten über die vertragsgemäße Abwicklung ("positive Bonitätsdaten") für Zwecke der dortigen Bonitätsprüfung an die Vodafone Kabel Deutschland.

a. Teilnehmerverzeichnisse und Telefonauskunft
Sie haben das Recht, Ihre Daten in öffentliche gedruckte oder elektronische Verzeichnisse eintragen zu lassen. Hierzu zählen Ihre Anschrift, Rufnummer(n) und zusätzliche Angaben wie Beruf, Branche und die Art des Anschlusses. Sie können bestimmen, welche Angaben in den Verzeichnissen veröffentlicht werden sollen. Auf Ihr Verlangen dürfen Mitbenutzer eingetragen werden, soweit diese damit einverstanden sind. Sie können diesem Eintrag jederzeit widersprechen, die Streichung aus den Telefonverzeichnissen erfolgt für Sie kostenfrei.

Sofern Sie die Aufnahme in ein Teilnehmerverzeichnis beantragt haben, haben Sie die Wahl, ob Anbieter von Telefonauskunftsdiensten über Ihre personenbezogenen Daten Auskünfte erteilen dürfen oder nicht.

Sie haben das Recht, der Auskunft über Ihren Namen und Ihre Anschrift anhand Ihrer Rufnummer (Inverssuche) zu widersprechen. https://www.vodafone.de/infofaxe/244.pdf

b. Einzelverbindungsnachweis
Sie können bei Vertragsschluss oder später schriftlich einen Einzelverbindungsnachweis beauftragen, der eine Übersicht über Ihre entgeltpflichtigen Verbindungen enthält. Sie können hierbei grundsätzlich wählen, ob die Zielrufnummern vollständig oder um die letzten drei Ziffern gekürzt auszuweisen sind. Ein Einzelverbindungsnachweis kann nicht rückwirkend ausgestellt werden, sondern umfasst nur die Gespräche ab Antragstellung. Nutzen weitere Personen Ihren Telefonschluss, sind diese über die Erstellung des Einzelverbindungsnachweises zu informieren.

c. Rufnummernanzeige 
Sie können dauerhaft oder im Einzelfall die Übermittlung ihrer Rufnummer an den Gesprächspartner ein oder ausschalten.

d. Fangschaltung
Im Falle einer Bedrohung oder Belästigung über Ihren Anschluss haben Sie das Recht eine sogenannte Fangschaltung einrichten zu lassen. Hierzu darf Vodafone für einen begrenzten Zeitraum die Rufnummern, Namen und Anschriften der Inhaber dieser Anschlüsse sowie Datum und Uhrzeit des Beginns der Verbindungen und der Verbindungsversuche erheben und verwenden (auch netzübergreifend) sowie diese Daten Ihnen als Teilnehmer schriftlich mitteilen. Weitere Informationen erhalten Sie über die Kundenbetreuung

e. Gesprächsaufzeichnungen
Zu Trainings- und Schulungszwecken und zur Belegbarkeit von getroffenen mündlichen Vereinbarungen mit dem Kunden können telefonisch geführte Gespräche aufgezeichnet werden. Diese Aufzeichnung erfolgt jedoch nur nach vorheriger Information und Zustimmung des Kunden. Sie als Kunde entscheiden darüber, ob das Gespräch oder Teile davon (vertragsrelevant) aufgezeichnet werden. Gesprächsaufzeichnungen zu Trainings- oder Schulungszwecken – ohne vertragsrelevanten Inhalt – werden ausschließlich hierfür verwandt und zeitnah gelöscht. Teile von Gesprächen, die vertragsrelevanten Charakter aufweisen und für beide Seiten eine Verbindlichkeit darstellen, unterliegen ebenso Ihrer Wahlfreiheit, doch ist ein möglicher Vertragsschluss - ohne die Belegbarkeit aufgrund des aufgezeichneten Gespräches – nicht bindend und verlangt demnach dann eine andere Form des Vertragsschlusses (z.B. schriftlich über den Vodafone-Shop). In jedem Fall aber akzeptiert Vodafone Ihre Entscheidung hinsichtlich der Gesprächsaufzeichnung. Gesprächsaufzeichnungen unterliegen einer maximalen Speicherdauer von 90 Tagen und werden danach gelöscht.

f. Werbung und Marktforschung
Eine Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten zum Zwecke der Werbung und Marktforschung erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Rechtsgrundlagen oder des in Ihrer Einwilligung angegeben Umfangs und für die darin genannten Zwecke. Sie haben das Recht, der Verarbeitung und/oder Nutzung Ihrer personenbezogenen Daten zu widersprechen und erteilte Einwilligungen in die Erhebung, Verarbeitung und/oder Nutzung Ihrer Daten jederzeit zu widerrufen. Hierzu wenden Sie sich bitte an die Kundenbetreuung.

Vodafone GmbH
Kundenbetreuung
40875 Ratingen
Telefon: 0800 - 172 12 12 (oder 0172 - 1212 aus dem deutschen Vodafone-Netz)
https://www.vodafone.de/contact/rf/contactform.jsp

Bestandsdaten
Bestandsdaten werden am Ende des auf die Vertragsbeendigung folgenden Kalenderjahres gelöscht.

Verkehrsdaten
Rechnungsrelevant: 3 Monate nach Rechnungsversand Pauschal abgegolten: sofortige Löschung nach Ermittlung der Abrechnungsrelevanz bzw. Erstellung EVN

EVN
Einzelverbindungsnachweise, die auf Kundenwusch erstellt werden, werden in der Regel drei bis sechs Monate nach Rechnungserstellung gelöscht.

Bonitätsprüfung
Informationen zu einer Bonitätsprüfung werden sechs Wochen nach der Abfrage gelöscht.

Interessentendaten
Daten von Interessenten werden in der Regel 24 Monate nach der Eintragung durch den Interessenten automatisiert gelöscht.

Inhaltsdaten
Inhaltsdaten werden am Ende der Übermittlung in den Netzelementen unmittelbar gelöscht. Ist die Speicherung von Inhalten Teil der Dienstleistung, z.B. bei Anrufbeantwortern oder Mailservern, obliegt die Löschung den Kunden.

Dynamische IP-Adressen
Dynamisch zugewiesene IP-Adressen werden bei Beendung der Internet-Verbindung gelöscht.

Dokumente mit HGB-Relevanz
Einige Kundeninformationen und Dokumente, zu denen z.B. die Rechnung oder der Vertrag zählen, müssen aufgrund von Anforderungen des Handelsgesetzbuches über die Löschfristen des Telekommunikationsgesetzes hinaus aufbewahrt werden. Die Systeme, die diese HGB-relevanten Informationen zweckgebunden speichern, sind zugriffsbeschränkt.