Röntgenbild aufs Handy

Mobile Bildübertragung spart wertvolle Zeit bei Diagnosen

Bei zeitkritischen Diagnosen in der Neurochirurgie hilft mobile Röntgenbildübertragung per MMS-Handy bei der Befundung

Die Röntgenaufnahme wird mit dem Kamera-Handy abfotografiert und an das MMS-Handy des Spezialisten weitergeschickt   

Neurochirurgen stehen - besonders bei Notfällen - unter hohem Zeitdruck. Gerade wenn Patienten mit Hirnblutungen oder Schädelverletzungen in die Klinik eingeliefert werden, sind sie oft auf schnelle Konsultationen mit Kollegen und Spezialisten angewiesen. Bislang verging oft wertvolle Zeit, bis auch hinzugezogene Experten aus anderen Kliniken Einsicht in die Bildaufnahmen nehmen konnten. Mit einem Kamera-Handy dagegen können Röntgenbilder, Computer- oder Kernspintomographien, die für eine zuverlässige Diagnose notwendig sind, umgehend an alle beteiligten Ärzte übermittelt werden.

Die Neurochirurgen der Universitätsklinik Rostock und des Diakoniekrankenhauses Rotenburg (Wümme) praktizieren bei zeitkritischen Diagnosen mit mobiler Röntgenbildübertragung. Dazu benutzen sie Kamera-Handys mit großen, hochauflösenden Displays. Die Röntgenbilder werden vor Ort abfotografiert und als multimediale Nachricht (MMS) über das Vodafone-Mobilfunknetz direkt an das MMS-fähige Handy des zu konsultierenden Arztes geschickt.

Professor Dr. Pieck von der Universitätsklinik Rostock nutzt dabei sein MMS-Handy nicht nur für Entscheidungen in Notfällen oder bei unklaren Befunden und Operationsvorbereitungen, sondern ruft die darauf gespeicherten Bilder auch als ergänzende Informationen bei den Morgenbesprechungen ab. Das Diakoniekrankenhaus Rotenburg (Wümme) hat ein Netzwerk mit umliegenden Kliniken etabliert, um den benötigten Spezialisten abfotografierte Computer- und Kernspintomographien per MMS zur Verfügung zu stellen.


Datenblatt


Röntgenbilder mobil übertragen

Röntgenbilder mobil übertragen
Aufnahmen mit Kamera-Handy fotografieren und als MMS versenden

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